Wir waren heute 21 Wanderlustige, die unsere geplante Runde an unserer Lokalität zum Mittagessen begonnen haben.
Zuerst ging’s also durch Langendorf …
… bis zum dortigen Pflegeheim …
… und dann die lange Steigung an der Muttlauer Schweiz entlang bei noch schönem Wetter …
… bis nach oben auf’s freie Feld, wo links das Gelände von Remondis zu sehen war …
… und an der Weggabelung nach rechts über wirklich historisches Pflaster …
… wo man oben angekommen dieses riesige Areal der Windräder erblicken konnte, die trotz Wind fast alle still standen.
Es zog ganz schön und Wolken kamen auf.
In Wiedebach angekommen fielen die ersten Tröpfchen bzw. es graupelte ganz fein.
Aus Wiedebach heraus fing es dann schon stärker an mit dem Graupel. Das sollte doch laut Wetterapp erst am Nachmittag erfolgen. Man kann sich also auf nichts mehr verlassen.
Oben angekommen wurden dann die Schirme aufgespannt, der Wind dazu. Nur gut dass es mehr Graupel war, der perlte ab und wir wurden nicht sooo nass. Unangenehm war es trotzdem!
Auf dem Weg Richtung Obergreißlau dann dieses Naturphänomen- ein Hexenbesen an dieser Kirsche. Es ist entweder genetisch bedingt oder entsteht infolge einer Pilzerkrankung.
Zum Pflücken der Kirschen braucht man auf alle Fälle keine Leiter.
In der Senke nach Obergreißlau und auch sonst viele Veilchen, hier mal violette fast weiße nebeneinander.
Da wir noch Zeit hatten haben wir einen Abstecher zur Mühle nach Obergreißlau gemacht, leider auf Privatbesitz und eingezäunt. Eine ehemalige Bockwundmühle, ohne Blätter. Der Besitzer wollte es noch vervollständigen, ist aber dann verstorben, erzählte mir ein Nachbar.
Von der Bockwindmühle wäre es auch nicht mehr weit bis zum ehemaligen Wasserturm gewesen, aber dazu fehlte dann die Zeit. Also auf kürzestem Weg zurück nach Langendorf.
In einem ruhigen Wohngebiet war die wunderschöne kleinblütige Magnolie zu bestaunen.
Wir benutzten diese Abkürzung von Obergreißlau nach Untergreißlau.
Langendorf hat übrigens 4 Kirchen: die Klosterkirche in Langendorf, die Kirche von Wiedebach, die von Obergreißlau und hier die von Untergreißlau, an der wir vorbeigegangen sind.
Das war dann die letzte Steigung, aber nur kurz Richtung Friedhofvon Langendorf, der neben dem Bahnhof ist und dort fast gegenüber auch unser Endziel. Nach 2 h und 35 min und 9 km konnten wir im Lindenhof unser vorbestelltes Mittagessen genießen.