Dank der noch etwas vorhandenen Ortskenntnis von Matthias sind wir mit 5 voll besetzten PKWs am Startpunkt unserer Wanderung in Luckenau angekommen. Hinweisschilder waren nicht zu finden, aber Matthias wies uns die Richtung.
Nach wenigen Metern des Radweges kam uns eine Pilzsammlerin entgegen. Neugierig wie wir waren wurde uns ihr bisheriger Funde präsentiert und erläutert. Unsere beiden Pilzsammlerinnen, Heidi und Petra, hingen dann immer der Truppe nach, weil sie natürlich auch etwas zum Abendbrot sammeln wollten. Ein kleiner Beutel voll ist es auch geworden.
Bei diesem Kaiserwetter macht es natürlich Spaß sich an der frischen Luft zu bewegen. Unsere beiden Neuen waren sofort integriert und fühlten sich natürlich in unserer Gruppe sehr wohl.
Endlich konnten wir den asphaltierten Radweg verlassen und liefen runter zum Kretzschauer See.Unten angekommen gab’s die nächste Trinkpause und es wurden Erfahrungen über Radwege im Burgenlandkreis ausgetauscht.
Es ist eine richtige Idylle dort. Wir genossen es, an dem See entlang zu wandern.
Der Ende des Weges führte wieder auf die Straße, wo wir direkt an der Jugendherberge in Kretzschau rauskamen. Drei Einheimische waren im Gespräch und wir konnten nach dem Weg fragen. „Uns nach“ sagten sie, was wir in gewissem Abstand auch taten.
Zwei der Einheimischen saßen hier gegenüber auf einer Bank und grüssten wieder. Eine noch freundlichere Begrüßung erfuhren wir von diesen Vierbeinern, die wahrscheinlich frisch auf der Wiese waren und freudig umherspringen durften. Mit dem Besitzer der Tiere wurde dann natürlich auch gefachsimpelt.
Wir hatten Gladitz erreicht mit seinem Wasserschloss erreicht.
Das ist es noch nicht, sieht trotzdem gut aus.
Das ist es, denke ich. Es ist ein ehemaliges Rittergut. Warum es sich Schloss nennt, weiß ich nicht. Als „Wasserburg Der Waal in Gladitz“ wird es bei komoot erwähnt.
Von weitem konnte man eine ziemlich große Kirche sehen. Natürlich wollten wir auch diese mal genauer anschauen. Eine Frau am Gartenzaun sagte, klingeln sie doch mal da vorne am Haus, sie haben einen Schlüssel.
Und was soll ich noch sagen, es kam uns der eine der beiden Einheimischen entgegen schon mit dem Kirchenschlüssel in der Hand.
Die Kirche ist nicht so alt( Ende des 19. Jahrhunderts), aber schön. Ein Sturm hatte den Kirchturm 1986 zum Einsturz bringen lassen. Er durchschlug das Kirchenschiff und machte auch sonst so manchen Schaden bei seinem Einsturz.
All das konnte man auf dem Schild neben ein paar Steinen vom ehemaligen Kirchturm nachlesen.
Wir verließen dann Gladitz und wanderten einen leichten Anstieg hinauf über einen Feldweg zurück nach Luckenau.
Wie immer hatte sich die Gruppe weit auseinander gezogen. Schließlich müssen wir Frauen bei unserem “ Geschäft“ schon warten, bis alle vorüber sind. Wer lässt sich schon gern dabei beobachten! „Das Wandern ist des Müllers Lust“ -also gesungen haben wir nicht, aber Lust zum Wandern haben wir immer. Es ging direkt zurück nach Luckenau.
Hier ist der größere Teil unserer Gruppe auf dem direkten Weg zur Lokalität unseres Mittagessens. Der andere Teil lief zurück zum “ Parkplatz“ der Autos, um sie zum Gartenlokal zu holen.
Wir 25 Wanderfreunde der W 1 haben 8 km in ca.2,5 h zurück gelegt und konnten unser vorbestelltes Mittagessen genießen.
Ein schön eingerichtetes Gartenlokal, welches extra wegen uns schon eher geöffnet hat. Das Essen wird frisch zubereitet und der Preis ist unschlagbar. Dankeschön nochmal an Frau Simon und ihr Team, dass sie das heute für uns ermöglicht haben.















