Wir blieben heute nochmal in der Region und trafen uns in Leuna am Klubhaus. Es waren 12 Wanderer der Flotten Füße dabei. Das Wetter spielte auch mit, am Morgen leicht bedeckt aber später viel Sonnenschein besser konnte es nicht sein. Unser Ziel waren Sehenswürdigkeiten in Merseburg und dieser kann die Stadt reichlich anbieten.
Vom Klubhaus Leuna ging es zurerst durch die Stadt am Rathaus vorbei in Richtung Waldbad an der Saale.
Bevor wir dort waren ging es durch Rössen einen Ortsteil von Leuna mit Rössener Grabhügel und einen Tempel. Weiterhin befindet sich in Rössen die aus dem 14. Jahrhundert stammende romanische Kirche St. Nikolai. Sie war eine typische Wehrkirche und ist nur noch als Ruine zu besichtigen.
Nach knapp 2km waren wir am Waldbad Leuna angekommen. Es hatte jahreszeitlich bedingt noch geschlossen und Badesachen hatten wir nicht mitgenommen. Ein freundlicher Mann führte 2 Hunde aus und bot sich an ein Gruppenbild von uns zu machen, Na klar nahmen wir das Angebot an uns somit waren alle Wanderfreunde auf dem Bildvertreten.
Nun ging es weiter entlang der Saale nach Merseburg. Es war Neuland für alle denn hier ist noch keiner lang gekommen.
Es dauerte nicht lange und wir machten Bekanntschaft mit dieser Schafherde. Rainer überlegte kurz mit wen er weiter Wandern will mit den Schafen oder seinen Schäfchen. Er entschied sich für die Wandergruppe, denn die Schafe waren viel zu viel.
Es ging weiter sehr schön auf den Weg in Richtung Merseburg. Ab und zu kamen Fahrradfahrer vorbei, störten aber kaum. Rainer, immer gut gelaunt, machte es sichtlich Spaß bei diesen herrlichen Wetter an der Saale zu schlendern.
Der erste Anlaufpunkt war die Sixti Ruine in Merseburg. Man ist schon oft mit dem Auto vorbei gefahren aber bisher hat keiner Halt gemacht, betrifft mich, deswegen nahmen wir uns etwas Zeit diese schöne Ruine näher anzuschauen. Auf den Hinweistafeln kann man über die Geschichte alles nachlesen.
Und weiter ging es über den Entenplan im Zentrum von Merseburg. Der Entenplan in Merseburg ist ein zentraler Platz, der Möglichkeiten zum Einkaufen und Wohnen bietet. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Brunnen auf dem Platz. Der Bildhauer Bernd Göbel entwarf den Brunnen, der den Namen „Zwei Welten“ trägt.
Wir hatten mittlerweile über 5km zurückgelegt und es fehlte noch etwas eine Trinkpause. Wir fanden am Brunnen 4 Jahreszeiten diese idealen Sitzgelegenheiten.
Entnommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeitenbrunnen_(Merseburg) „Das Becken des Brunnens ist achteckig ausgeführt. Auf jeder der acht Seiten befindet sich ein Bronzerelief mit allegorischen Darstellungen der vier Jahreszeiten und damit in Beziehung gesetzter verschiedener Lebensalter des Menschen. In der Mitte des Beckens erhebt sich eine hohe Säule, auf der die lebensgroße Statue einer weitgehend unbekleideten Frau steht, die ein Tuch hält. Aufgrund der Darstellung wird der Brunnen im Volksmund auch Gewandbrunnen genannt.“
Nach knapp 10 Minuten drängelte der Wanderführer das es weiter gehen sollte. Einige hatten aus der Trinkpause eine Essenpause gemacht. Sie waren noch nicht fertig trotzdem ging es weiter, da kennt der Wanderführer nichts. Zuerst durch das „Krumme Tor“ am „Dom“ vorbei und kurz in den Schloßhof geschaut.
Wir verließen diese Sehenswürdigkeiten und gelangen über den Schloßgarten mit diesen schönen Blumenbeet, an der Klia (Fluß) entlang in Richtung Gotthardteich vorbei.
Es ging weiter am Heinrich (Das Denkmal zeigt einen überlebensgroßen Heinrich I. königlich gekleidet mit einem Schwert in der rechten Hand. Er steht auf einem Sockel mit seinem Namen als Inschrift) vorbei, der Kliaplatte und dann waren wir am Gotthardteich angekommen.
Wir kamen an der Sonnenuhr vorbei, man mußte sich auf den Monat stellen und der Schatten zeigte die Uhrzeit an. Klar Sommer-/Winterzeit kann nicht funktionieren. Brigitte stellte sich auf den Monat um 11 Uhr und der Schatten zeigte 10 Uhr an, stimmte also.
Über die Brücke, unter der Eisenbahnlinie hindurch gelangten wir auf den hinteren Gotthardteich. Auch sehr interssant mit einigen Spielplätzen und einer schönen Parkanlage.
Noch eine Sehenswürdigkeit hatten wir vor uns den Südpark von Merseburg mit vielen Tiergehegen. Auf den einen Bild muß man genau hinschauen. Ja es sind Tiere zu erkennen aber welche, ich verrate es es sind Wildschweine.
Nach verlassen des Südparkes ging es von Merseburg entlang der Straße nach Leuna. das war natürlich zum Abschluß ohne besondere Sehenswürdigkeiten keine schöne Wanderstrecke. Egal wir müssen ja zum Klubhaus an den Leunawerken vorbei zu unseren Autos am Klubhaus.
Zum Abschluß wie immer kehrten wir ein. Rainer hatte im „Gasthaus zur Linde“ in Spergau Plätze reservieren lassen.
Wanderprotokoll:
Es waren 13,1 km die wir zurück gelegt hatten. Weitere Daten waren 90 Höhenmeter, 2 Stunden 56 Minuten in Bewegung, 4,4 km/h, tolle Leistung von allen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten gab es noch das letzte Gruppenbild auf den Parkplatz. Vorrausschauend unsere nächste Wanderung führt uns nach Jena mit mehr Landschaft und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten.

















































