Bei herrlichem Wanderwetter sind heute 22 Personen ( incl. Ferienkinder und 2 Besucher) vom Parkplatz gegenüber dem ehemaligen Bad von Laucha gestartet.
In etwas Entfernung beäugte uns dieser Schimmel “ Na wer kommt denn da?“ Als wir endlich heran waren wurde uns das breite Hinterteil präsentiert.
Abseits der Strasse auf noch feuchtem Gras wanderten wir los. Im Borntal unten trennte sich die Gruppe. Wir etwas körperlich Eingeschränkten gingen nicht durch den Wald nach oben und konnten bald schon die ersten Orchideen entdecken.
Die fitten Wanderer gelangten durch den Waldpfad nach oben in Krawinkel. An und an mussten dabei auch mal die Beine etwas höher angehoben werden.
Vom Rastplatz an der Orchideenwiese, wo die Gruppe dann wieder vereint war, ging es dann direkt an den Orchideenhang. Hier gabe es neben dem üblichen Kabenkraut auch Bienen- und Fliegenwurz zu entdecken. Das Highlight da oben ist natürlich der “ Diptam“, den man nur hier oben finden kann und der sehr selten, aber auch hochgiftig ist.
Einheitlicher Kommentar von allen, die voriges Jahr nicht mitwahren: So etwas haben wir ja noch nie gesehen!“ Im Gänsemarsch ging es dann an der Orchideenwiese entlang schon auf den Rückweg.
Etwas abseits des Weges dann diese wunderbare Schönheit, der gelbe Frauenschuh. Diesen hatten wir ja voriges Jahr nicht gefunden.
Auf dem Rückweg wurde dann mal geforscht, ob das Raps ist, wie wir fast alle vermuteten. Nein falsch vermutet, es ist orientalisches Zackenschötchen (siehe Erläuterung oben von Angelika Stresow), eine sehr invasive Art.
Nach 2 h 20 min hatten wir nach 7 km unsere Autos wieder erreicht und sind zum Mittagessen in die Schifferklause nach Laucha gefahren. Das Foto von der Schlemmerei dort habe ich bewusst weggelassen. Schließlich ist der Wanderbericht wichtiger.
Geschlemmt haben dann ein paar von uns doch noch. Wir kamen nicht vorbei an der Eisdiele in Markröhlitz, was eine spontane Entscheidung in unserem Auto war. Die anderen haben uns beim Stopp beobachtet und bekamen ebenfalls Appetit.










