Wanderberichte

33. Wanderung W1 Burg Gnandstein, entlang der Whyra

Am Parkplatz unterhalb von Burg Gnandstein sind heute 16 Wanderfreunde und Wanderfreundinnen der W1 zu ihrer Runde gestartet. Und was wir wieder für tolles Wanderwetter hatten.

Über die Hinterdorfstrasse ging’s zum Wyhraweg. Vorsicht geboten. Wird der Weg zu gefährlich? Wir wanderten aus dem Ort hinaus über von Rauhreif überdeckte feuchte Wiesen. Herrlich hier😍. Ab in den Wald, im raschelnden Laub macht es besonders viel Spaß 🍂🍁🍃

Dann musste eine völlig von Wildschweinen zerwühlte Wiese überquert werden. Einer vorneweg und andere im Gänsemarsch hinterher, so bewältigt man das Areal am besten. Kurz nach dem Foto gab es heute den ersten Sturz, der ausser einer schmutzig en Hose keine weiteren Folgen hatte. Die Wyhra ließen wir immer rechts liegen.

Die Strecke entpuppte sich als wahrer Fitnessparcour. 3 Stämme nebeneinander oder kriechender Gang waren einige der Hindernisse. Es kamen uns sogar 2 jüngere Wanderinnen entgegen. Wir mussten dann auf Klaus und Matthias warten. Entweder sie hatten Probleme beim Durchkrauchen oder haben sich angeregt mit den 2 Frauen ausgetauscht.

Sehr idyllischer Weg, wie man sehen kann.

Hier noch einige Beispiele. Ein kleiner kurzer Anstieg war auch dabei.

Der Rückweg führte uns an Auenteichen vorbei, an deren Ufer die Schafe grasen, über eine alte Holzbrücke, um dann nach rechts auf den Radweg nach Kohren- Salis abzubiegen. Dieser war bestimmt auch mal eine ehemalige Bahnstrecke. Vom Radweg aus ging’s dann rechts ab, den einzigen echten Anstieg auf dem Rodaer Kirchenweg entlang Richtung Burg Gnandstein. 2,2 km stand auf dem Schild zu Beginn des Weges. Ein echt schöner Wanderweg auf die Höhe.

Beim Abgang von der Höhe sagte uns dann dieses Schild, noch 500m bis zur Burg. Da war es das Ziel. Kurz vorher gab’s dann den 2. Sturz des Tages, dieses Mal traf es mich. An einem Loch im Asphalt bin ich umgeknickt und habe mich hingelegt. Ergebnis: Fuß tut weh, die Schürfwunden an der linken Hand mussten versorgt werden, Hose am rechten Knie hat nun ein Loch, die Schürfwunden darunter erst zu Hause begutachtet und Abschürfungen am rechten Ellenbogen. Es ging aber trotzdem weiter. Es war nur noch ein kleiner Anstieg bis in den Burghof.

Nach knapp 8 km und 2h 45 min in Bewegung konnten wir in uriger Atmosphäre unser Essen genießen.