Unsere 3. Wanderung führte uns in das „Naturschutzgebiet Saaleaue“ nach Ammendorf, Ortsteil Beesen. Ein Teil der Gruppe startete wie immer am Bad in Lützen und die anderen fuhren direkt zum Treffpunkt Parkplatz Maya Mare. Kurz nach 9:00 Uhr waren alle eingetroffen und mit 15 Teilnehmern ging es dann los. Die äußeren Bedingungen konnten nicht besser sein, viel Sonnenschein angenehme Temperaturen.
Wir hatten auch ein kleines Jubiläum zu verzeichnen, für Dagmar war es die 50. Wanderung.
Nach ca. 400m verließen wir die Straße und bogen abwärts in die Saaleaue ein unser erstes Ziel war die „Schafbrücke“,die über die „Weiße Elster“ führt.
Entnommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schafbrücke_(Halle): Die Schafbrücke bei Ammendorf/Beesen im Süden der Stadt Halle (Saale) überspannt die Weiße Elster und verbindet das Stadtgebiet mit der Elster-Saale-Aue. Es handelt sich um eine Bogenbrücke, deren Tragkonstruktion aus vier Bögen besteht. Ihren Namen verdankt sie dem Besitzer der ehemals in der Nähe befindlichen Ziegelei, Albert Schaaf. Das zweite „a“ ging im Verlauf der Zeit verloren.
Wir gingen über diese Brücke und genossen die ersten sehr schönen Wege und Seen am Rande des Weges.
Was war da auf der gegenüberliegende Seite des Sees zu sehen.
Hier wurde ausgiebige Arbeit von Bibern geleistet. Lange wird der Baum nicht mehr stehen bleiben,
Am Wegesrand konnten wir diese schönen Naturbilder bestaunen.
Unser Weg führte uns nach der Unterquerung der Bahnstrecke Erfurt Halle und der Überquerung der Bundesstraße B91 in Richtung Kollenbey.
Die nächste Hürde die wir vor uns hatten war die Überquerung der Bahnstrecke Naumburg Halle.
Eigentlich führte der Weg unter der Brücke durch, diesen hatten wir aber verpasst und zurück wollten wir nicht.
Tollkühn und mit viel Mut ignorierten wir die Absperrschranken und gingen über die Gleise.
Kommt da ein Zug? Aber schnell breiteten Dagmar und Rainer die Flügel aus und segelten über die Gleise. Zum Glück war keine Bahnpolizei in der Nähe.
Auf der anderen Seite betätigte sich Thilo als Schrankenwärter und öffnete die Absperrung.
Nun konnte es wieder gemütlich weiter gehen. Ziel war ja der Pavillon, wir waren schon mal da, in Kollenbey für unsere erste Trinkpause.
Wir hatten nach über 5 km Kollenbey erreicht. Dort befindet sich auch das Kaffee Korowka. Es ist ein gemütliches und rustikales Gartencafe im Zentrum der Saale-Elster-Aue, leider am Donnerstag geschlossen. Somit blieb uns nur das Hinweisschild mit Angelika. Dahinter befindet sich der Pavillon für unser Trinkpause.
Rainer hatte sich extra ein Uri mitgebracht und eröffnete die Pause. Ein Tisch gab es nicht im Pavillon sondern nur Bänke ringsherum.
Nach einer Viertelstunde ging es weiter in Richtung Planena.
Aber zuvor gab es ein weiteres Hindernis an der Saale. Wir wollten unter der B91 auf dem Wanderweg weiter …
… nur dieser war durch eine Baustelle gesperrt, also die Treppe wieder hoch und riskant die Bundesstraße überqueren.
Auch das hatten wir problemlos gelöst.
Links die Saale, rechts die Bahnstrecke und wir auf einer schönen asphaltierten Straße mit wenig Verkehr.
Dort legten wir noch einmal eine kleine Trinkpause ein und erreichten die Ortschaft Planena.
Wir durchquerten den Ort und sahen in einem Garten diesen wunderschönen blühenden Mandelbaum.
Danach kamen wir zur Saaleschleuse Planena.
Entnommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schleuse_Planena: Die Schleuse Planena ist eine Schleuse der Bundeswasserstraße Saale bei Saale-km 104,46. Planena ist heute der südlichste Stadtteil der Stadt Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Die eigentliche Ortschaft Planena ist ein kleines ländliches Dorf im Südwesten des Stadtteils. Er wird größtenteils durch die Saale-Elster-Aue eingenommen. Die Anmeldung zur Schleusung erfolgt per Telefon. Sie befindet sich im Zuständigkeitsgebiet des Außenbezirks 5 (ABZ 5) in Merseburg. Zwischen Trotha und der Rohrbrücke Leuna-Kröllwitz (Saale-Km 124,40) hat die Saale die Wasserstraßenklasse I und wird hauptsächlich von der Fahrgast- und Sportschifffahrt genutzt.
Angelika, Conny und Thilo machten noch einen Abstecher zum Saalewehr. Die andere Wandergruppe wartete bis sie wieder zurück waren. Rainer schaute auf sein Handy in die Komoot App wie weit wir sind und was noch vor uns liegt.
Es ging weiter auf rustikalen schönen Wanderwegen aber ohne große Hindernisse.
Eine sehr schöne und interessante Wanderung ging langsam zu Ende. Wir hatten die Schafbrücke erreicht und warteten bis alle wieder eingetroffen waren.
Einige hatten großen Hunger bekommen und andere großen Durst, Rainer wer sonst. In unmittelbarer Nähe zu unseren Autos hatte er Plätze im griechischen Gasthaus „Artemis“ bestellt.
Es war ein sehr gutes Restaurant, pünktlich um 13 Uhr kehrten wir ein und kurz nach 14:00 Uhr waren wir schon fertig. Alle hatten ihr Essen, sehr preiswert und lecker, bekommen und natürlich den Begrüßungstrunk „Ouzo“.
Wanderprotokoll:
Es waren 14,2 km die wir zurück gelegt hatten. Weitere Daten waren 70 Höhenmeter, 3 Stunden 18 Minuten in Bewegung, 4,3 km/h, tolle Leistung von allen.














