9. Wanderung W2: Sixti Burgruine Merseburg am 25. April 2026

Wir blieben heute nochmal in der Region und trafen uns in Leuna am Klubhaus. Es waren 12 Wanderer der Flotten Füße dabei.

Das Wetter spielte auch mit, am Morgen leicht bedeckt aber später viel Sonnenschein besser konnte es nicht sein.

Unser Ziel waren Sehenswürdigkeiten in Merseburg und dieser gab es reichlich. Vom Klubhaus Leuna ging es zurerst durch die Stadt am Rathaus vorbei in Richtung Waldbad an der Saale.

Bevor wir dort waren ging es durch Rössen einen Ortsteil von Leuna mit Rössener Grabhügel und einen Tempel. Weiterhin befindet sich in Rössen die aus dem 14. Jahrhundert stammende romanische Kirche St. Nikolai. Sie war eine typische Wehrkirche und ist nur noch als Ruine zu besichtigen.

Nach knapp 2km waren wir am Waldbad Leuna angekommen. Es hatte jahreszeitlich bedingt noch geschlossen und Badesachen hatten wir nicht mitgenommen. Ein freundlicher Mann führte 2 Hunde aus und bot sich an ein Gruppenbild von uns zu machen, Na klar nahmen wir das Angebot an uns somit waren alle Wanderfreunde auf dem Bildvertreten.

Nun ging es weiter entlang der Saale nach Merseburg. Es war Neuland für alle denn hier ist noch keiner lang gekommen.

Es dauerte nicht lange und wir machten Bekanntschaft mit dieser Schafherde. Rainer überlegte kurz mit wen er weiter Wandern will mit den Schafen oder seinen Schäfchen. Er entschied sich für die Wandergruppe, denn die Schafe waren viel zu viel.

Es ging weiter sehr schön auf den Weg in Richtung Merseburg. Ab und zu kamen Fahrradfahrer vorbei, störten aber kaum. Rainer, immer gut gelaunt, machte es sichtlich Spaß bei diesen herrlichen Wetter an der Saale zu schlendern.

Der erste Anlaufpunkt war die Sixti Ruine in Merseburg. Man ist schon oft mit dem Auto vorbei gefahren aber bisher hat keiner Halt gemacht, betrifft mich, deswegen nahmen wir uns etwas Zeit diese schöne Ruine näher anzuschauen. Auf den Hinweistafeln kann man über die Geschichte alles nachlesen.

Und weiter ging es über den Entenplan im Zentrum von Merseburg. Der Entenplan in Merseburg ist ein zentraler Platz, der Möglichkeiten zum Einkaufen und Wohnen bietet. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Brunnen auf dem Platz. Der Bildhauer Bernd Göbel entwarf den Brunnen, der den Namen „Zwei Welten“ trägt.

Wir hatten mittlerweile über 5km zurückgelegt und es fehlte noch etwas eine Trinkpause. Wir fanden am Brunnen 4 Jahreszeiten diese idealen Sitzgelegenheiten.

Entnommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeitenbrunnen_(Merseburg) „Das Becken des Brunnens ist achteckig ausgeführt. Auf jeder der acht Seiten befindet sich ein Bronzerelief mit allegorischen Darstellungen der vier Jahreszeiten und damit in Beziehung gesetzter verschiedener Lebensalter des Menschen. In der Mitte des Beckens erhebt sich eine hohe Säule, auf der die lebensgroße Statue einer weitgehend unbekleideten Frau steht, die ein Tuch hält. Aufgrund der Darstellung wird der Brunnen im Volksmund auch Gewandbrunnen genannt.“

Nach knapp 10 Minuten drängelte der Wanderführer das es weiter gehen sollte. Einige hatten aus der Trinkpause eine Essenpause gemacht. Sie waren noch nicht fertig trotzdem ging es weiter, da kennt der Wanderführer nichts. Zuerst durch das „Krumme Tor“ am „Dom“ vorbei. Kurz in den Schloßhof geschau und zum Schloßpark gelaufen.