Es ging wieder los die W2 war unterwegs nach Jena. Dort war der Treffpunkt Paradiesbahnhof in der Knebelstraße. Wir sind mit 3 Fahrzeugen von Lützen gestartet und zwei Fahrzeuge sind direkt nach Jena gefahren. Aber vor Ort gab es Probleme mit den Parkmöglichkeiten, eigentlich sollte dort ein Parkhaus sein haben wir aber nicht gefunden. Die Hohenmölsener haben am Busbahnhof geparkt, Renate hatte auch Glück und etwas am Bahnhof gefunden. Nur die Lützener irrten etwas herum. Zum allen Überfluß hatten sie sich nach der Abfahrt von der A4 auf der Stadtautobahn verloren. Lange Rede kurzer Sinn und mehr als Glück hatte man ca. 400m vom Startpunkt in einer Seitenstraße sich wiedergefunden und sogar eine Parkmöglichkeit.
Ursprünglich wollten wir 9 Uhr starten, aber auf Grund der Anreise mit Parkplatzsuche verzögerte es sich um eine knappe halbe Stunde. Wir waren heute 16 lustige Wandergesellen die sich zusammen gefunden hatten. Das Wetter war soweit okay, am Anfang ein paar kleine Tropfen von oben aber Regensachen und Schirm wurden nicht benötigt. Die Temperaturen waren für eine Wanderung ideal nicht zu warm wie in den Tagen davor.
Die ersten Kilometer ging es durch das Stadtzentrum von Jena einen sehr schönen Ort. Aber wir blieben die ersten 5 Kilometer in der Stadt, Das war nicht so günstig gewählt, viele Ampeln alle auf Rot mit langen Wartezeiten und nichts Besonderes zu sehen. Durchs Neubaugebiet und dann etliche Stufen wo wir einige Höhenmeter hinter uns hatten. Oben nach 5km angekommen legten wir unsere Trinkpause ein. Endlich konnten wir Jena verlassen siehe folgende Bilder.
Am Anfang noch die Straße entlang und dann waren wir endlich im Grünen und konnten die Natur voll genießen. Unser erstes Ziel war die Steinbachschlucht.
Hier angekommen kamen wir voll auf unsere Kosten. Es ging an einem Unterstand nur aus Zweigen vorbei bzw. Felswänden, super schöne Natur.
Wir verließen die Steinbachschlucht und legten an einer Bank vor der Ortschaft Closewitz die nächste Trinkpause ein mit Blick auf die Wiesen und den Wald dahinter.
Und weiter ging es, mittlerweile hatten wir 9km zurückgelegt und kamen an einigen Schautafeln vorbei wo wir uns ausgiebig über die Geschichte informierten. Auch interessant die Wegweiser an den Steinen. Wir befanden uns auf den Lutherweg, den Napoleonweg und den Wanderweg Saale-Horizontale. Die 4. Markierung mit der 5 konnten wir nicht deuten.
Ein Paar Infos zum Wanderweg „Saale-Horizontale“: 91 Kilometer geballte Ladung Natur, atemberaubende Ausblicke, Thüringer Köstlichkeiten und spannende Zeitgeschichte: Das ist die SaaleHorizontale. Auf neun Etappen führt der Rundwanderweg von Jena über Ziegenhain, Dornburg und das Naturschutzgebiet „Leutratal und Cospoth“ zurück nach Jena. Romantische Burgruinen, verträumte Dörfer und uraltes Gestein geben Einblick in die bewegte Geschichte des Mittleren Saaletals. Von Blumen übersäte Streuobstwiesen, Buchenwälder, lichte Kiefernhaine, Orchideen am Wegesrand und imposante Muschelkalkfelsen mit steilen Hangkanten – das ist die andere Seite der SaaleHorizontale.
Unser nächstes Ziel war der Napoleonstein. Er ist ein Denkmal an die Schlacht bei Jena und Auerstedt und liegt auf dem Windknollen nordwestlich von Jena auf 363 m Höhe. Aufgrund seiner Lage auf dieser stadtnahen Anhöhe ist der Napoleonstein ein beliebtes Ausflugsziel für die Jenaer Bevölkerung.
Jetzt waren wir auf den letzten Drittel unserer Wanderung, es ging zielgerichtet nach Jena zurück. Die letzten Kilometer in der herrlichen Natur haben uns voll entschädigt für den Anfang durch das Stadtgebiet, das war K…. Für den Abstieg von 400 Höhenmeter auf 211 Meter mußten wir über 300 Stufen herunter gehen. Dann hatten wir Jena erreicht und sind am Pulverturm im Zentrum angekommen. Dort war auch unser Gasthaus „Hofbräu am Johannistor“. Mit einer kleinen Verspätung von einer halben Stunde kehrten wir dann ein, der Gastwirt war aber darüber informiert.
Wanderprotokoll:
Es waren 16,5 km die wir zurück gelegt hatten. Weitere Daten waren 300 Höhenmeter, 3 Stunden 26 Minuten in Bewegung, 4,1 km/h, tolle Leistung von allen.
Noch mußten wir nach dem Gasthaus einen knappen Kilometer zurücklegen um wieder zu unseren Auto`s zu gelangen. Als wir an der italienischen Eisdiele vorbeikamen konnten wir natürlich nicht so ohne weiteres vorbei gehen. Kurz danach trennten sich unsere Wege und freuen uns auf die nächste Wanderung in Ziegenrück zur Saaleschleife.



































