Unsere nächste Wanderung der W2 führte uns nach Ziegenrück an die Saale. Treffpunkt war der Parkplatz an der Gaststätte „Zur Fernmühle“. Wir sind mit 2 Fahrzeugen von Lützen gestartet, die Hohenmölser kamen wie immer direkt zum Ort. Insgesamt waren 11 lustige Wanderer dabei die voll auf ihre Kosten kamen, dazu später mehr. Die Strecke führte uns von Lützen über die A9 und später durch NAVI gesteuert über sehr schmale Straßen zum Startort. Trotz das es knapp über 100 km Anfahrt waren dauerte es nur eine Stunde, da die Autobahn ohne Staus absolviert werden konnte.
Nach ca. 800 m durch den Ort begann ein sehr langer Anstieg zuerst über Treppen und dann steil bergan unsere erste Herausforderung.
Es ging an der Marienquelle vorbei und dort legten wir einen kleinen Stopp ein. Waren aber noch lange nicht oben angekommen.
Von der Marienquelle hat man einen guten Blick nach Ziegenrück und auf die Saale, Bänke sind hier auch vorhanden. Es mußte weiter gekraxelt werden um ganz oben anzukommen.
Dann kamen wir an einer Schutzhütte „Reißersruh“ vorbei und überraschten 2 Wanderer die dort genächtigt hatten. Es ist eine schöne kleine Schutzhütte mit tollem Ausblick auf Ziegenrück und die Saale.
Wir waren oben angekommen von 350 auf 512 Höhenmeter, das war schon eine kleine Herausforderung. Nach einer reichlichen Stunde hatten wir erst 2,67 km zurückgelegt, geschuldet wegen dem langen Anstieg. Unsere Wandermarkierung war ein weißes Schild mit roten Punkt dem „Hohenwarte Stau Seeweg“. Dieser ist bestens überall und reichlich ausgeschildert, den kann man nicht verfehlen.
Weiter ging es zur nächsten Schutzhütte auf den Lasterberg. Dort fotografierte uns eine freundliche Familie und machte dieses tolles Gruppenbild, im Hintergrund die „Saaleschleife“.
Von dieser Stelle gab es herrliche Blicke auf die Saale, siehe Bilder.
Oben angekommen genossen wir nochmal die wunderschönen Ausblicke in Richtung Saale und Umgebung. Danach ging es stetig bergab aber gut begehbar alles.
Unser nächstes Ziel war die Teufelskanzel. Von da aus wollten wir weiter zur Linkenmühle in ca. 3,1 km Entfernung und unten an der Saale zurück. Von oben sah es so aus das direkt an der Saale aber unten kein Weg entlang führt. Nach 200 m in die falsche Richtung kam der Rückruf zurück. Im nach hinein die richtige Entscheidung. Wir hätten uns zeitlich voll verplant.
Nun waren wir auf dem Rückweg und an diesen schönen Steinmasiv vorbei gekommen.
Rainer war sehr glücklich diese Wanderstrecke ausgewählt zu haben. Landschaftlich war es ein Highlight, nur Wanderwege, keine Autos, keine Radfahrer nur vereinzelt ein paar Wanderer. Bei einer weiteren Trinkpause konnte er sein mitgebrachtes URI voll genießen.
Wir waren unten an der Saale wieder angekommen, bis Ziegenrück waren es noch 3,5 km. Seit geraumer Zeit folgte uns auf der Saale ein Paddelboot mit einer Familie. Wir nahmen Kontakt auf und winkten uns regelmäßig zu weil wir die gleiche Geschwindigkeit hatten. Am Ortseingang angekommen legten sie ihr Paddelboot am Ufer an. Klar Rainer mußte die nette Familie begrüßen und gab Alina und Rosalie die Hand. Es sind Zwillinge die wir ja auch haben und da Rainer auch ein Zwilling ist war die Begrüßung besonders herzlich. Im Nachhinein ärgerte er sich weil er nicht gefragt hat wie alt sie sind und woher sie kommen. Aber das Okay das sie auf unserer Homepage veröffentlich werden dürfen haben sie mir gegeben. Vielleicht lesen sie es mal und melden sich bei uns, würden uns seh freuen.
In Ziegenrück angekommen steuerten wir zielgerichtet auf die Gaststätte zu. Noch am Wegweiser München/Berlin vorbei,
Aber was gibt es noch zu Ziegenrück zu schreiben.
Entnommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenrück: ist ein Landstädtchen im Saale-Orla-Kreis im Südosten von Thüringen und die fünftkleinste Stadt Deutschlands. Die Stadt liegt im tief eingeschnittenen Tal der mäanderndenSaale zwischen der Bleilochtalsperre flussauf- und dem Hohenwarte-Stausee flussabwärts im thüringischen Vogtland. Oberhalb der Stadt liegt die Kemenate Ziegenrück. Da die beengte geografische Lage eine weitere Entwicklung verhinderte, zählt Ziegenrück heute zu den kleinsten Städten Thüringens.
Die Gaststätte „Zur Fernmühle“ wird Familien geführt und ist sehr gut besucht, gut das wir bestellt hatten. Es ging sehr schnell von der Bestellung bis zur Esseneinnahme weniger als eine Stunde und alle hatten gleichzeitig das Essen, das war Spitze. Danach gab es noch ein Bild Am Ziegenbock.
Jetzt hieß es Abschied nehmen und alle waren sich einig es war eine wunderschöne Wanderung in einer Landschaft zum genießen. Wir werden im nächsten Jahr wieder hier her kommen und vielleicht an der Linkenmühle starten oder an der Staumauer Hohenwarte Stausee. Eine Stunde Anfahrt sollte nicht das Problem sein. Am Parkplatz gab es die aktuellen Informationen von Renate zur nächsten Wanderung, Es ist eine Kombination von Wandern und Schlauchbootfahrt auf der Unstrut. Lassen wir uns überraschen welches nächstes Highlight uns bevossteht.















































