14. Wanderung W2: Schlauchboottour Unstrut (Laucha) am 06. Juni 2026

Nun war es endlich soweit unsere Schlauchboottour auf der Unstrut stand an. Im Jahr 2025 hatten wir die Idee mal eine kombinierte Wanderung mit Bootsfahrt zu versuchen. Diese sollte auf der Unstrut bei Laucha stattfinden. Renate kümmerte sich um die Planung, Anmeldung, Schleußenzeit und Schifferklause usw. zu diesem einmaligen Event. Dazu waren etliche Telefonate erforderlich und im Vorfeld testete sie auch schon mal die Wanderstrecke, Danke Renate.Treffpunkt war an der „Alten Zuckerfabrik“ in Laucha. Dort wollten wir die Wanderung nach Tröbsdorf zur Bootsanlegestelle starten. Angemeldet hatten sich 19 Wanderer wobei Uta und Gerlinde sich nur für eine Wanderung entschieden hatten. Das Wetter spielte auch mit nur Sonnenschein und kein Regen waren angesagt. Die Temperaturen waren fast schon zu warm.Bevor es los ging gab es noch eine kurze Einweisung von der Cheforganisatorin über den Tagesablauf. Wir hatten kein Streß sie hatte große Zeitfenster eingebaut, somit konnten wir alles in Ruhe angehen. Die ersten Meter führte es uns auf der Landstraße L212 in Richtung Kirchscheidungen im Gänsemarsch. Nach ca. 700 Meter verließen wir die Straße und es ging auf Feldwegen weiter.

Entlang der Bahnstrecke Naumburg Nebra am Bahnhof Kirchscheidungen  vorbei in Richtung  Tröbsdorf. Nach ca. 3km waren  wir an der Unstrut angekommen. Am Campingplatz legten wir dann eine Trinkpause ein. In weiter Ferne konnten wir das Schloß Burgscheidungen sehen.

Nach einen weiteren Kilometer bogen wir auf die Zielgerade ein hatten den Ortseingang von Tröbsdorf erreicht. Hinter dem Ort war die Schleuse wo wir mit unserer Schlauchbootfahrt starten wollten. Wir mußten noch eine Weile im Schatten auf die Boote warten. Doch es dauerte nicht lange und der Fahrer brachte sie vorbei.

Wir wurden vom Chef eingewiesen, er übergab uns Paddel, Schwimmwesten, Lageplan, Schwämme und einen Behälter für Wertsachen. Pro Boot mußte ein Kapitän bestimmt werden. Na klar Rainer und Karl Heinz übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe. Rainer ging zum Schleusenwärter bezahlte je 5 € für die beiden Boote und dann konnte es langsam los gehen. Die Boote wurden zu Wasser gelassen, wir stiegen ein und fuhren in die Schleuse.

Es hatten alle Platz auf den Rand genommen und machten sich erst einmal vertraut welche Aufgabe sie zu bewältigen hatten. Aber für alle kein Problem. Jetzt lasse ich nur noch Bilder sprechen von unserer Schlauchbootfahrt.

Es hat allen einen Riesenspaß gemacht zu paddeln und mal nicht zu wandern. Vom Wasser gab es einiges zu sehen und zu hören. Enten, Nutrias sowie Vogelgezwitscher und natürlich einige Paddler in Familie.

Nach bereits 2h waren wir am Steg Zuckerfabrik in Laucha wieder angelangt. Das Paddeln war schon anstrengend und es wurden auch mal die Seiten gewechselt um nicht einseitig die Arme zu belasten. Ich könnte mir vorstellen das es bei einigen einen Muskelkater gibt. Nun hieß es wieder die Boote aus dem Wasser holen und auf dem Bootsanhänger zu verladen. Von hier gab es auch eine wunderschöne Aussicht auf der gegenüberliegende Seite.

Aber wir hatten auch zwei Wanderer, Uta und Gerlinde, die die ganze Strecke zu Fuß gelaufen sind. Hier ihre Zeilen dazu:

Wir sind von Tröbsdorf nach Burgscheidungen an der Dorfkirche vorbei. Auf den Unstrutradweg ging es entlang am Glockenseck nahe der Unstrut. Weiter durch Dorndorf zur Schifferklause. Insgesamt 14 km, tolle Leistung von beiden.

Eigentlich hatten sie eine Aufgabe von den Paddlern bekommen. Sie sollten unterwegs an der Strecke Bilder von uns machen, Fehlanzeige. Waren wir zu schnell bzw. sie zu langsam keine Ahnung. Zumindest wurde dieses Bild geschickt wo wir noch mit unseren Booten zu tun hatten. Sie waren bereits in der Schifferklause angekommen und ließen es sich gut gehen. Einen Kommentar (Frechheit) vermeide ich dazu, hihi.

Danach fuhren wir auch von der alten Zuckerfabrik mit unseren Autos zur Schifferklause und konnten die Getränke und das Essen so richtig genießen.

Alle waren begeistert von dieser sehr schönen Tour. Zum Schluß wieder das Wanderprotokoll:

Es waren 12,6 km (5,5 km Wandern und 7,1 km Paddeln) die wir zurück gelegt hatten. Weitere Daten waren 80 Höhenmeter, 3 Stunden 1 Minuten in Bewegung, 2,6 km/h.Fazit: Die Wandergruppe war sehr zufrieden, es gibt im nächsten Jahr wieder eine kombinierte Wander/Paddeltour ob auf der Saale oder auf einem Leipziger Gewässer das entscheiden wir später. Es gab auch eine Vorschau für die nächste Wanderung, eine Burgenwanderung „Die drei Gleichen“