Wanderberichte

21. Wanderung W1 Rund um Pödelist am 23. Juli 2026

Mitten im Dorf von Pödelist, nachdem wir die Autos im Dorf verteilt hatten, ging’s für uns 22 Wanderer der W1 los zur geplanten Runde.

Zuerst aus dem Dorf hinaus, den Feldweg entlang Richtung Markröhlitz, um dann links abzubiegen auf dem Feldweg entlang in Richtung Wald.

Ein weiter Blick zurück auf Pödelist

Am Waldesrand hat Herr Gaudig aus Kriechau auf zwei Flächen vor 2 Jahren Weinreben gepflanzt. Es dauert noch einige Jahre bis zur ersten Ernte. Ganz früher wurde schon immer in Pödelist Wein angebaut, meist nur für private Zwecke.

Abstieg vom Weinberg das Gras war noch nass, schließlich hatte es gestern Abend etwas geregnet. Ansonsten Superwetter für’s Wandern, kein Regen und ca. 18°C. Gleich sind wir unten.

Dann kam der 150 m lange Aufstieg durch „den Winkel “ hinauf aufs „Freitzdorf“. Das sind alte Flurbezeichnungen, die mir noch so im Kopf rumschwirren.

Oben sind wir dann geradeaus Richtung Zeuchfeld gegangen, um an der Feldwegkreuzung links abzubiegen Richtung Wald. Der Weg ist Teil des Pilgerweges von Pettstädt, wo es im Pfarrhaus eine Pilgerherberge gibt, nach Freyburg. Da kommt man vorbei an der Franzoseneiche, von der nur noch dieser Stumpf zu sehen ist. Sie ist irgendwann mal durch einen Blitzeinschlag abgebrannt. Daneben wurde eine neue gepflanzt. Das entsprechende Hinweisschild über die Historie und die Neupflanzung ist leider verschwunden. Vielleicht weiß ja Herr Google darüber Bescheid 🤷🏻‍♀️

Ein paar Meter weiter fleißige Bienen in ihrem Zuhause.

Wir kamen dann wieder ins Freie, genannt “ auf den Läden“ und sind dort wieder links in den Wald abgebogen. Neben Brutkästen für Vögel wird auch für Fledermäuse gesorgt.

Ein einziges Hindernis und Helmut durfte einigen Frauen mal die Hand geben (als Hilfestellung). Grenzsteine waren auch einige zu finden

Dann der letzte kurze Anstieg bevor es bergab ging aus dem Wald mit Blick auf Pödelist.

Nur noch wenige hundert Meter und so 70 m vorm Ziel stieg uns der Duft des Mittagessens schon in die Nase.

Das Timing war perfekt, Margrit hatte die Roster schon fertig. Sitzplätze gab’s genug, nach 2,5 h in Bewegung und 7,7 km laut meiner Uhr, genossen wir unsere Mittagspause. Hier kommt man zwangsläufig vorbei, wenn man wieder nach Hause fahren möchte. Und ein Halt dort ist ein Muss. Wir standen schon vor der Tür, als das Eiscafe um 13.00 Uhr öffnete. Es hat wie immer sehr lecker geschmeckt 😋