5. Wanderung W2 am 28. März 2026


Am Samstag war es soweit die „Flotten Füße“ gingen wieder auf Wanderschaft. Die Teilnahme war Spitze denn mit 17 Teilnehmern waren soviel wie noch nie dabei. Eigentlich hatten sich 20 angemeldet aber am Freitag gab es aus gesundheitlichen Gründen noch ein paar Absagen. Treffpunkt war an der Kötzschauer Mühle und bis auf zwei waren alle kurz nach 9:00 Uhr eingetroffen. Zwei fehlten noch aber das sollte eine Überraschung werden, Rainer war eingeweiht. Geplant war auch nach der Wanderung in die Gaststätte zur Mühle einzukehren. Leider war sie auf Grund einer Famielienfeier ausgebucht. Auch bei 5 weiteren möglichen Gaststätten gab es Absagen, Betriebsferien, noch nicht auf sowie keine Plätze frei waren die Gründe. Aber in Lützen hat die Gaststätte „Olympia“ extra für uns aufgemacht, na klar bei der großen Teilnehmerzahl. 

Zuerst schauten wir uns die Hinweistafeln an der Mühle an. Zum einen Hinweise über den „Elsterfloßgraben“ der hier seinen Bachlauf hatte und über die ehemalige „Kötzschauer Saline“ die es mal gab. Aber davon ist nichts mehr zu sehen.Dann konnte es losgehen bei besten Wanderbedingungen viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Eigentlich hatten die Wetterfrösche graue Wolken und spät am Nachmittag Regen angesagt. Gut das die Prognose nicht immer stimmt und der Regen uns sowieso nichts anhaben konnte denn da waren wir bereits im Ziel angekommen.Zuerst ging es an der „Thomas Müntzer Schule“ an der „Feuerwehrwache“ vorbei auf unseren Waldweg immer am Floßgraben entlang.Dann war es soweit nach 1,4 km waren wir an dieser Wanderraststelle angekommen und wurden überrascht von Bärbel und Ronald die zum zweiten Mal dabei waren. Es gab Kuchen, Kaffee und Tee als Einstand in unsere Wandergruppe. Tolle Idee und ein ganz großes Dankeschön an Beide.

Aber es gab noch eine Überraschung, unsere Zwillinge hatten Geburtstag und für jeden einen kleinen Likör mitgebracht. Rainer hatte Probleme diesen zu öffnen …… endlich geschafft und dann konnte es losgehen. Die Zwillingen sollten sich gegenüber aufstellen …… und wir sangen das bekannte Geburtstagsständchen Happy Birthday to you … Noch etwas besonderes an dieser Stelle hier unterquert  der ehemalige Mühlgraben den Floßgraben über einen Brückentrog.Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter in Richtung Schladebacher Domäne aber zuvor an diesen Hinweistafel vorbei.Entnommen von https://de.wikipedia.org/wiki/Schladebach_(Leuna): Die Königlich Preußische Bergwerksverwaltung veranlasste 1880 zur Steinkohlensuche, aber auch zur Informationsgewinnung über Solequellen eine Tiefbohrung bei Schladebach unter Betreuung von Karl Köbrich, das Profil nahm Karl von Fritsch auf. 1884 übertraf die Bohrung mit 1748 m die bis dahin weltweit tiefste Bohrung bei Klein Nordende um 410 m, 1893 ging der Tiefenrekord mit 2003 m an den Ort Paruschowitz in Oberschlesien. Auch diese beiden Tiefbohrungen wurden von Köbrich begleitet.

 Dann ging es weiter in Richtung Wüsteneutzsch, Ronald hatte sein Auto weggeschafft und übernahm gemeinsam mit Bärbel die Streckenführung. Sie kannten sich bestens aus denn sie hatten ja Heimrecht. Dadurch konnte sich Rainer entspannen und achtete nur darauf das wir im Zeitplan waren. Wir unterquerten die Landesstraße L184 und gingen zum „Speicher Schladebach“ ein Rückhaldebecken.Von hier kann über ein Pumpwerk die umliegenden Felder künstlich bewässert werden. Hier legten wir auch eine kleine Trinkpause ein.Danach ging es weiter auf unserer Wanderstrecke. Man staunt was man landschaftlich in unserer schönen Gegend sehen kann.Wir hatten Wüsteneutzsch hinter uns gelassen und nach der erneuten Überquerung der Landesstraße L184 ging es am Kanal weiter. Dieser führte kein Wasser und ist von der Natur zugewachsen.Wir befanden uns bereits auf den Rückweg und kamen an einigen Seen vorbei, die durch das ehemalige Wallendorfer Kieswerk entstanden sind.Kurz vor Schladebach ging es nochmal über einen Umbogen links vorbei  durch diese wilde Landschaft …… nachdem wir Schladebch passiert hatten ging es durch den Witzschersdorfer Wald zum Ausgangspunkt an die Kötzschauer Mühle.Mittlerweile hatte der Uhrzeiger 12:45 Uhr erreicht und wir starteten nach Lützen zu unerer Gaststätte. Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher zum Kötzschauer Storchennest machen aber aus Zeitgründen haben wir es gestrichen.Pünktlich 13:00 Uhr wurden wir von Valentina und Goce Hristov in der „Gaststätte Olympia“ erwartet.Klar bekamen wir zur Begrüßung einen Ouzo eingeschenkt. Wieder ging eine sehr sehr schöne Wanderung zu Ende. Wir sind schon eine dufte Truppe alle hatten wie immer viel Spaß gehabt.

Wanderprotokoll:

Es waren 13,1 km die wir zurück gelegt hatten. Weitere Daten waren 80 Höhenmeter, 2 Stunden 51 Minuten in Bewegung, 4,6 km/h, tolle Leistung von allen.